Statuten des Vereins
Easy Cat Club Europe
(ECCE)

 

§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

 

Der Verein führt den Namen "Easy cat Club Europe", kurz: ECCE genannt. Er hat den Sitz in Hollenthon 29, 2812 Hollenthon und erstreckt seine Tätigkeit in ganz Europa.

§ 2: Zweck

 

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn orientiert ist, bezweckt:

2.1. Die Zusammenführung von Rassekatzenzüchtern , sowie von Besitzern von Haus- und Rassekatzen.
2.2. Die Vermittlung von diversen Erfahrungen, entweder persönlich, bei Meetings oder telefonisch.
2.3. Den Austausch von Zucht- und Haltungserfahrungen.

§ 3: Mittel zur Errichtung des Vereinszweckes:

 

3.1. Zusammenkünfte von Züchtern und Liebhabern von Rasse- und Hauskatzen.
3.2. Beratung für Zuchtanfänger.
3.3. Beratung und Hilfe für Katzenbesitzer und für Interessenten.
3.4. Richtlinien und Regeln für die Haltung und Zucht von Rassekatzen.
3.5. Zuchtbuchtführung und die Ausstellung von Stammbäumen.
3.6. Veranstaltungen in Form von Events jeglicher Art.
3.7. Die erforderlichen Mittel hierfür werden aufgebracht durch:
3.8. a) Mitgliedsbeiträge
      b) Stammbaumgebühren
      c) Spenden
      d) Erträgnisse aus diversen Events
      e) sonstigen Zuwendungen

§ 4: Das Vereinsjahr

 

Das Vereinsjahr beginnt jeweils am 1. Mai des laufenden Jahres und endet am 30. April des darauffolgenden Kalenderjahres.

§ 5: Arten der Mitgliedschaft:

 

5.1. Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentlich und Ehren-Mitglieder. Der Beitritt muss schriftlich erklärt werden.
5.2. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem
       durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein
       ernannt werden.

§ 6: Erwerb der Mitgliedschaft

 

6.1. Mitglieder eines Vereins können alle physischen Personen, welche die Großjährigkeit erlangt haben, werden.
6.2. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen
       verweigert werden.
6.3. Der Vorstand des Vereins bietet für Bewerber einer Vollmitgliedschaft ein Erstgespräch an, welches beim jeweiligen Bewerber an deren Zuchtstätte
       erfolgen soll.
6.4. Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer,
       im Fall eines bereits bestellten Vorstands, durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive)
       Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.
6.5. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung.

§ 7: Beendigung des Mitgliedschaft

 

7.1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch den Verlust der Rechtspersönlichkeit,
       durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
7.2. Der Austritt kann jederzeit schriftlich erfolgen. Jahresmitgliedsbeiträge werden bei einem frühzeitigen Austritt nicht zurückerstattet.
7.3. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschliessen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist
       länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge in Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge
       bleibt hiervon unberührt.
7.4. Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen
       unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Das Mitglied hat hiervon schriftlich verständigt zu werden. Gegen diesen Ausschluß ist die Berufung
       an das Schiedsgericht zulässig., bis zur Entscheidung ruhen alle Mitgliedsrechte. Die Berufung hat binnen vier Wochen nach Erhalt des Schreibens
       beim Vorstand einzugehen, andernfalls gilt der Ausschluß als angenommen.
7.5. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs. 7.4 genannten Gründen Gründen von der Generalversammlung über Antrag des
       Vorstands beschlossen werden.

§ 8: Rechte und Pflichten der Mitglieder:

 

8.1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das
       Stimmrecht in der Generalversammlung, sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu.
8.2. Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.
8.3. Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
8.4. Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn
       mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche
       Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
8.5. Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungsbelegung) zu informieren. Geschieht dies in der
       Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
8.6. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des
       Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und
       außerordentlichen Mitglieder sind zu pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung
       beschlossenen Höhe zu verpflichten.

§ 9: Vereinsorgane:

 

Organe des Vereins sind die Generalversammlung, der Vorstand, der Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht.

§ 10: Generalversammlung

 

10.1. Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet
         alle 2 Jahre statt.
10.2. Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf:
         a) Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,
         b) Schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,
         c) Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs.5 erster Satz VereinsG),
         d) Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs.5 zweiter Satz VereinsG, § 12 Abs.2 dritter Satz dieser Statuten)
         e) Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 12 Abs.2 letzter Satz dieser Statuten)
         binnen 4 Wochen statt.
10.3. Sowohl zu den ordentlichen, wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem
         Termin schriftlich, mittels Telefax oder per Email (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Adresse, Fax-Nummer oder Email-Adresse)
         einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den
         Vorstand (Abs.1 und 2 lit. a-c), durch den Rechnungsprüfer (Abs.2 lit. d) oder durch den gerichtlich bestellten Kurator (Abs.2 lit. e)
10.4. Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder
         per Email einzureichen.
10.5. Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur
         Tagesordnung gefasst werden.
10.6. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes
         Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
10.7. Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
10.8. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen
         Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit
         von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
10.9. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r
         verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§ 11: Aufgaben der Generalversammlung:

 

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a) Beschlussfassung über den Voranschlag
b) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer
c) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer
d) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein
e) Entlastung des Vorstands
f) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder
g) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft
h) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins
i) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende fragen.

§ 12: Vorstand

 

12.1. Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau (Präsident) und Stellvertreter/in (Vizepräsident), Schriftführer/in
         (Sekretär/in) und Stellvertreter/in), Kassier/in und Stellvertreter/in, PR-Marketingleiter/in und Zuchtbetreuer/in bzw. Berater/in
12.2. Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein
         anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt
         der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbare lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer
         verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die
         Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, dass die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators
         beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
12.3. Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 4 Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
12.4. Der Vorstand wird vom Obmann/Obfrau (Präsident) bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich
         einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
12.5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend sind.
12.6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.
12.7. Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau (Präsident), bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz
         dem nach Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, dass die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu
         bestimmen.
12.8. Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs.3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch die Enthebung (Abs.9) und
         Rücktritt (Abs.10).
12.9. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des
         neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
12.10. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des
          gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs.2) eines Nachfolgers wirksam.

§ 13: Aufgaben des Vorstands:

 

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das "Leitungsorgan" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Situation einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinem Wirkungskreis fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

1) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und
    Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis.
2) Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungabschlusses.
3) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a-c dieser Statuten
4) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschlusses
5) Verwaltung des Vereinsvermögens
6) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern
7) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins

§ 14: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

 

1) Der/die Obmann/Obfrau (Präsident) führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Stellvertreter/in (Vizepräsident) unterstützt den/die
    Obmann/Obfrau (Präsident) bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
2) Der/die Obmann/Obfrau (Präsident) vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der
    Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen)
    des/der Obmanns/Obfrau (Präsident) und des Kassiers/der Kassierin, Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der
    Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in
    Abs.2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
4) Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder
    des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der
    nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
5) Der/die Obmann/Obfrau (Präsident) führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
7) Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau (Präsident), des Schriftführers/der Schriftführerin oder
    des Kassiers/der Kassierin ihre jeweiligen Stellvertreter/innen.

§ 15: Rechnungsprüfer

 

1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt; Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer
    dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die
    Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwertung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die
    erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis
    der Prüfung zu berichten.
3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die
    Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 12 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

§ 16: Schiedsgericht

 

1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis enstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine
    "Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein
    Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil
    innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen
    wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichtes.
    Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichtes dürfen keinem Organ - mit Ausnahme
    der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher
    Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 17: Freiwillige Auflösung des Vereins

 

1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen
     beschlossen werden.
2) Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen
     Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu
     übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist einer Organisation (Tierschutz) zufallen, die gleiche oder ähnliche
     Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.